Funk

DG1DAC - JO31RL, Dortmund (Alemannia)
Der Aufbau der Antennen und die Einrichtung der Station sind ein fortlaufendes Projekt, das darauf abzielt, die Zielvorgaben hinsichtlich der Signalqualität für die nächsten Ausbaustufen zu erreichen.
Ich bin Techniker bei einem UKW-Rundfunksender.
Bisher war ich vorwiegend auf den UHF- und VHF-Bändern aktiv, mit einem besonderen Schwerpunkt auf den digitalen Betriebsarten C4FM und D-Star. Mit den Kurzwellenbändern habe ich bislang nur wenige Erfahrungen gesammelt. Herausforderungen in Bezug auf die EMVU (Elektromagnetische Verträglichkeit) sowie die Standortwahl für lange Antennen stellten dabei stets Hindernisse dar. Zeitweise war mein QTH zudem stark durch Störungen seitens anderer technischer Geräte im städtischen Umfeld beeinträchtigt. Diese Situation hat sich mittlerweile geändert, da viele dieser alten Consumer-Geräte ihren Betrieb eingestellt haben. Mithilfe eines Tiefpassfilters und eines QRM-Eliminators ist es nun möglich, auch auf den Kurzwellenbändern weit entfernte DX-Signale zu empfangen. Auf diesem Gebiet des KW DX bin ich noch ein Neuling.
VHF Android App auf Sony Walkman NW-A105 in 3-D printed shell für den USB-C Dongle. Eine kleine, relativ unbekannte Open-Source-Platine von KV4P verwandelt einen Sony Walkman, der unter dem Android-Betriebssystem läuft, in ein VHF-Handfunkgerät mit 1 Watt Sendeleistung. Sie funktioniert zudem mit einem Smartphone über den USB-C-Anschluss.
Aufgrund der Platzverhältnisse an meinem Heim-QTH ist der Empfang auf den 80- und 40-Meter-Bändern eingeschränkt; daher fahre ich mit meinem E-Lastenfahrrad hinaus ins Freie. Hier im Ruhrgebiet findet man typischerweise in der näheren Umgebung alte, mittlerweile begrünte Halden mit weitläufigen Freiflächen, auf denen sich mithilfe langer Antennen und eines automatischen Tuners an einem Dipol problemlos stabile Verbindungen auf den Bändern 40 und 80 Meter herstellen lassen. Das Gerät ist wunderbar minimalistisch aufgebaut. Im Inneren verrichten DSP-Komponenten ihre Arbeit. Jeder Ort, den man aufsucht, ist anders. Den richtigen Standort für den Aufbau zu finden, gehört fest zum Prozess dazu.
Der tinySA-Analysator hat mein Shack enorm aufgewertet. Eine semiprofessionelle Spektrumanalyse für Funkamateure – zu einem „portablen“ Preis. Ein großartiges Gerät, um die EMV-Aspekte unseres Hobbys stärker „sichtbar“ zu machen. Ein Frequenz-„Mikroskop“ für den Elektromagnetismus in Echtzeit. Moderne Signalanalyse und -detektion mittels eines tragbaren Field-Tablets (in der Dockingstation) in Verbindung mit einem USB-RTL-SDR-Empfänger.
Ein Laptop dient hier als Funkempfänger und Signaldecoder. Zum Einsatz kommen ein softwaredefinierter Empfänger (SDR-Play) sowie ein VLF-Transverter von Nooelec mit extrem niedrigem Frequenzbereich. Der SDR-Empfänger (Malahit) ist an einen „Ham It Up“-VLF-Transverter, ein Tiefpassfilter und einen QRM-Eliminator angeschlossen, die über zwei Antennen gespeist werden – das Signal ist hervorragend (ufb). Die kompakte, tragbare SDR-Station lässt sich auch ohne Laptop betreiben. Die Stromversorgung erfolgt über einen LiFePO4-Akku der ersten Generation, der mit einer selbstgebauten Verteilerplatine samt integriertem DC-Messgerät ausgestattet ist. Im voll geladenen Zustand liefert der Akku exakt 13,8 Volt. Zudem verfügt die Einheit über ein integriertes USB-Ladegerät sowie eine automatische Sicherung.